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Systematik:


Ordnung: Rodentia = Nagertiere
Unterordnung: Myomorpha (Mäuseartige)
Familie: Cricetidae (Wühler)
Unterfamilie: Gerbillinae (Gerbils)
Gattung: Meriones
Art : Meriones crassus perpallidus 

Wissenswertes:


Herkunft: Ägypten bis Marokko, Pakistan bis Sinai
Aktivitätsphase: Späte Abendstunden bis frühe Morgenstunden, selten am Tag zu sehen. Aktive „Wühler“
Lebensweise: Versteckt in selbst gegrabenen Bauen, Gruppenweise
Größe: Ca. 13cm – 16cm + ca. 15cm Schwanz
Gewicht: Schwankt zwischen 80g & 120g
Lebenserwartung: In Gefangenschaft bis 6 Jahre
Geschlechtsreife: Männchen: ab 3 Monate, Weibchen  ab ca. 4 Monate
Anzahl d. Jungen pro Wurf: 1-8
Tragzeit: Ca. 24 Tage

Aussehen: ca. 120g schwer und grösser als unsere mongolische Rennmaus. Das Fell ist Sandfarben und der Schwanz endet in einer schwarzen Spitze / Quaste. Der Bauch ist weiss mit einer, uns von den mongolischen Rennmäusen bekannten, Duftdrüse.

Gesammtlänge: liegt zwischen 24 und 32cm, wobei die Männchen etwas grösser sind, als die Weibchen

Haltung: Da diese Tiere grösser als unsere mongolischen Rennmäuse sind, empfiehlt sich für ein Paar dieser Tiere mind. ein 80cm x 40cm x 40cm Nagerterraium, besser sind 100er oder 120er Becken. Die Tiere wühlen gerne und daher sollte die Einstreuschicht mind. 15cm dick sein, besser noch 20cm. Da ihr feines Fell schnell verfettet empfiehlt sich eine Haltung komplett auf Sand oder einem Gemisch aus Chinchillasand und Kleintierstreu.

Lebensweise: Gruppenhaltung ist möglich, aber man sollte besser darauf verzichten, da es doch zu Streitigkeiten kommen kann, wenn z.b. ein Tier krank wird oder ein älteres Tier seine Alphaposition einbüßt. Daher empfiehlt sich die Haltung von Paaren, entweder 1.1 oder 2.0 oder 0.2

Die Tiere sind vorwiegend Nachtaktiv, aber auch in den frühen Morgenstunden oder späten Abendstunden aktiv. Die Böcke sind sehr teritorial und markieren ihr Revier häufg (robben mit dem Bauch über Gegenstände). Wenn sich ein Pärchen gefunden hat putzen sie sich gegenseitig und schlafen auch in einem gemeinsamen Nest und klauen dem Partner auch schon mal ein leckeres Futterstück aus dem Maul raus. Man sollte diese Tiere nie einzeln halten, immer mind. zu zweit!!!

Ernährung:

Das Futter darf nicht zu fettreich sein und es emphielt sich das Futterkonzept, welches unter Speisekammer zu finden ist.

Man sollte jedoch beachten, dass diese Tiere öfter mal einen Mehlwurm bekommen sollten oder eine Heuschrecke, da sie auf diese Proteine angewiesen sind. Entweder eine grosse Heuschrecke pro Tier & Woche oder 2 mal in der Woche 2 Mehlwürmer pro Tier.

Gemüse wird gerne genommen z.b. Karotten, aber auch Löwenzahn ist beliebt. Weitere Sorten folgen.